Kalender
Seit 1875 ist unsere Alte Dorfkirche
- Ort des Glaubens
- Heimat
- Taufort
- Traukirche
- Ort des Abschieds
- Zuflucht
- Hoffnungsraum
- Kirche für Alle
- mit Gebeten, Liedern und Predigten erfüllt
- Konfirmationsraum
- Ort des Dankes
- Raum für Kummer
- Ort für Jubiläumshochzeiten
- und Jubiläumskonfirmationen
- Mittelpunkt
- Platz, um Lasten abzulegen
- Wegweiser
Das alles ist unsere Alte Dorfkirche seit mehr als 130 Jahren.
Das alles soll sie uns in Augustdorf für die Zukunft bleiben.
Das alles kann sie nur sein,
wenn Leben in ihr ist und Menschen sie so vielfältig nutzen.
Das alles ist nur möglich, wenn wir sie erhalten.
Wenn wir sie mit Leben füllen
und wenn wir auch die Mauern erhalten, die uns das alles bieten.
Unsere Kirche ist uns etwas wert!
Deshalb füllen wir sie mit Leben.
Deshalb wollen wir sie unterhalten.
Deshalb werden wir es uns etwas kosten lassen,
sie zu unterhalten.
Helfen Sie uns dabei.
Mit Ihrer Gabe im Opferstock am Kirchenausgang
oder mit Ihrer Unterstützung bei unserem Stiftungsfonds.
Und natürlich mit Ihren Ideen,
mit Ihrer Freude und mit Ihren Sorgen,
mit denen Sie unsere Kirche mit Leben erfüllen.
Taufe
" Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes."
Das Wort Jesu aus Markus 10 Vers 14 steht in der Taufschale geschrieben. Es erinnert an den Auftrag Jesu: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28,18-20).
Wir folgen seinem Auftrag und taufen auf den Namen des Dreieinigen Gottes. Die Taufen geschehen im Gottesdienst. Die Gemeinde nimmt daran Anteil, indem sie im Zusammenhang mit der Taufe ihren Glauben bekennt und sich die Gottesdienstbesucher so ihrer eigenen Taufe und des Versprechens Gottes vergewissern.
In der Alten Dorfkirche ist es seit einigen Jahren üblich, dass jeder Täufling ein Blatt an unserem Taufbaum erhält. So wird symbolisch deutlich, dass an dem "Baum" der Kirche Jesu Christi wieder ein neuer Trieb heranwächst. Nach einigen Jahren werden wir die Kinder zu einem Tauferinnerungsgottesdienst einladen, an dem die Blätter den jeweiligen Kindern geschenkt werden.
Taufen gehören in den Gottesdienst. Die Gemeinde erlebt, wie ein neues Glied der Gemeinde Jesu Christi getauft wird und bekennt in diesem Zusammenhang ihren Glauben.
Für die Taufe sind üblicherweise zwei Paten vorgesehen. Mindestens einer der Paten muss evangelischen Bekenntnisses sein. Diese konfessionelle Bindung ist notwendig, weil das Patenamt auch beinhaltet, dem Täufling hilfreich zur Seite zu stehen - auch dort, wo es um den eigenen Glauben, um sein Hoffen und seine Ängste geht. Ein zweiter Pate / eine zweite Patin kann anderern Bekenntnisses sein - sofern seine Glaubensgemeinschaft dem Arbeitskreis christlicher Kirchen angehört.
Menschen, die sich entschlossen haben, die Kirche zu verlassen, müssen wir in ihrem Entschluss auch beim Patenamt ernst nehmen. Ausgetretene können das Patenamt nicht übernehmen. Sie können nur wie jedes andere Gemeindeglied, das im Taufgottesdienst dabei war, die Taufe bezeugen. Die Taufzeugenschaft aber ist kein Amt wie die Patenschaft.