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Februar 2012
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Legende:

vorgemerkt
 
bestätigt
 
 

Seit 1875 ist unsere Alte Dorfkirche

  • Ort des Glaubens
  • Heimat
  • Taufort
  • Traukirche
  • Ort des Abschieds
  • Zuflucht
  • Hoffnungsraum
  • Kirche für Alle
  • mit Gebeten, Liedern und Predigten erfüllt
  • Konfirmationsraum
  • Ort des Dankes
  • Raum für Kummer
  • Ort für Jubiläumshochzeiten
  • und Jubiläumskonfirmationen
  • Mittelpunkt
  • Platz, um Lasten abzulegen
  • Wegweiser

Das alles ist unsere Alte Dorfkirche seit mehr als 130 Jahren.

Das alles soll sie uns in Augustdorf für die Zukunft bleiben.

Das alles kann sie nur sein,

wenn Leben in ihr ist und Menschen sie so vielfältig nutzen.

Das alles ist nur möglich, wenn wir sie erhalten.

Wenn wir sie mit Leben füllen

und wenn wir auch die Mauern erhalten, die uns das alles bieten.

Unsere Kirche ist uns etwas wert!

Deshalb füllen wir sie mit Leben.

Deshalb wollen wir sie unterhalten.

Deshalb werden wir es uns etwas kosten lassen,

sie zu unterhalten.

Helfen Sie uns dabei.

Mit Ihrer Gabe im Opferstock am Kirchenausgang

oder mit Ihrer Unterstützung bei unserem Stiftungsfonds.

Und natürlich mit Ihren Ideen,

mit Ihrer Freude und mit Ihren Sorgen,

mit denen Sie unsere Kirche mit Leben erfüllen.

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Abendmahl

Das Abendmahl eint Christen - und das Abendmahl trennt leider noch immer Christen voneinander. In der Römisch - Katholischen Kirche gilt: Es geschieht eine Wandlung. Aus Brot und Wein werden Leib und Blut Christi. So real, dass kein Krümmel zu Boden fallen und kein Tropfen Wein verschüttet werden darf. Die Reformierten verstehen Brot und Wein eher symbolisch als Christi Leib und Christi Blut. Diese Unterscheidung hat durchaus zu einer Trennung am Tisch des Herrn geführt. Auch das unterschiedliche Amtsverständnis (Wer und was ist ein Priester / ein Pfarrer?) führt bis heute nur zu einer einseitigen Einladung zum Abendmahl. Bis heute ist es in der Katholischen Kirche nicht möglich, Protestanten zu Abendmahl einzuladen - bei evangelischen Abendmahlsfeiern ist jeder getaufte Christ willkommen.

Abendmahlstisch Zum Abendmahl versammelt sich die Gemeinde um den Abendmahlstisch. Die alte Tradition, das Brot zu reichen und gemeinsam aus einem Kelch zu trinken, stößt bei immer mehr Menschen auf hygienische Vorbehalte. Deshalb hat sich der Kirchenvorstand der Evangelisch - reformierten Kirchengemeinde Augustdorf darauf geeinigt, das Abendmahl als "Intinctio" zu reichen. Den Gläubigen wird die Hostie gereicht, die sie dann in den Kelch tauchen, um sie dann zu sich zu nehmen.

Zum Abendmahl wird in der Regel am 1. Sonntag im Monat eingeladen. Die Gottesdienste zur Konfirmandenvorstellung, Jubiläumskonfirmationen, Gründonnerstag, Karfreitag und zum Altjahrsabend sind ebenfalls mit der Feier des Heiligen Abendmahls verbunden.

In der Regel ist der erste Sonntag im Monat mit der Feier des Heiligen Abendmahls verbunden.


Taufe

Taufstein " Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes."

Das Wort Jesu aus Markus 10 Vers 14 steht in der Taufschale geschrieben. Es erinnert an den Auftrag Jesu: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28,18-20).

Taufbaum Wir folgen seinem Auftrag und taufen auf den Namen des Dreieinigen Gottes. Die Taufen geschehen im Gottesdienst. Die Gemeinde nimmt daran Anteil, indem sie im Zusammenhang mit der Taufe ihren Glauben bekennt und sich die Gottesdienstbesucher so ihrer eigenen Taufe und des Versprechens Gottes vergewissern.

In der Alten Dorfkirche ist es seit einigen Jahren üblich, dass jeder Täufling ein Blatt an unserem Taufbaum erhält. So wird symbolisch deutlich, dass an dem "Baum" der Kirche Jesu Christi wieder ein neuer Trieb heranwächst. Nach einigen Jahren werden wir die Kinder zu einem Tauferinnerungsgottesdienst einladen, an dem die Blätter den jeweiligen Kindern geschenkt werden.

Taufen gehören in den Gottesdienst. Die Gemeinde erlebt, wie ein neues Glied der Gemeinde Jesu Christi getauft wird und bekennt in diesem Zusammenhang ihren Glauben.
Für die Taufe sind üblicherweise zwei Paten vorgesehen. Mindestens einer der Paten muss evangelischen Bekenntnisses sein. Diese konfessionelle Bindung ist notwendig, weil das Patenamt auch beinhaltet, dem Täufling hilfreich zur Seite zu stehen - auch dort, wo es um den eigenen Glauben, um sein Hoffen und seine Ängste geht. Ein zweiter Pate / eine zweite Patin kann anderern Bekenntnisses sein - sofern seine Glaubensgemeinschaft dem Arbeitskreis christlicher Kirchen angehört.
Menschen, die sich entschlossen haben, die Kirche zu verlassen, müssen wir in ihrem Entschluss auch beim Patenamt ernst nehmen. Ausgetretene können das Patenamt nicht übernehmen. Sie können nur wie jedes andere Gemeindeglied, das im Taufgottesdienst dabei war, die Taufe bezeugen. Die Taufzeugenschaft aber ist kein Amt wie die Patenschaft.


Trauungen

  • Die Trauung ist ein "Gottesdienst anlässlich einer Trauung". Sie sollte - um Terminüberschneidungen zu vermeiden - früh genug im Gemeindebüro angemeldet sein. In der Regel wird ein Traugottesdienst für zwei Partner evangelischen Bekenntnisses angeboten. Ist einer der Ehepartner katholischen Bekenntnisses, bedarf es entweder einer Genehmigung der Katholischen Kirche zu einer evangelischen Trauung oder die Trauung wird oekumenisch gehalten, das heißt im Beisein eines katholischen Geistlichen.
  • Ist nur einer der Ehepartner Glied einer Kirche, hat sich der Pfarrer / die Pfarrerin im Traugespräch davon zu überzeugen, dass sich der "nichtkirchliche" Partner einem christlichen Gottesdienst nicht verschließt.
  • Ein Gottesdienst anlässlich einer Trauung kann nach den Ordnungen der Lippischen Landeskirche nur auf eine standesamtliche Eheschließung folgen. Auch wenn das staatliche Recht eine Trauung ohne Standesamt zulässt, bleiben die evangelischen Landeskirchen bei den bisher geltenden Ordnungen, weil die Ehe auf Dauer und Verlässlichkeit angelegt ist. Eine ausschließlich religiös geschlossene Ehe kann zudem bei einer eventuellen späteren Trennung der Partner dem / der Schwächeren nicht den Schutz bieten, wie eine vor dem Standesbeamten geschlossene Ehe.
  • In der Alten Dorfkirche ist es zur Zeit noch nicht untersagt, während des Gottesdienstes Fotos oder Videos anzufertigen. Um diese Möglichkeit auch für die Zukunft zu erhalten, bitten wir alle Beteiligten um eine dezente Haltung beim Filmen bzw. beim Fotografieren.
  • Blumenstreuen ist - sofern es sich nur um Blüten und um keine weiteren Beigaben handelt - erlaubt.
  • Der Gottesdienst anlässlich einer Trauung ist ein öffentlicher Gottesdienst und keine geschlossene Veranstaltung. Zum Gottesdienst wird öffentlich durch Glockengeläut eingeladen. Jeder ist willkommen.
  • Das Reisstreuen vor der Kirche können wir als christliche Gemeinde nicht bejahen. Reis ist ein Nahrungsmittel, das nicht mit Füßen getreten werden sollte. Möchten sich ein Brautpaar und seine Gäste aber unserer Haltung nicht anschließen und auf dem Brauch des Reiswerfens nicht verzichten, bitten wir im Sinne der Sicherheit vor der Kirche die Traugesellschaft darum, anschließend den Platz vor der Kirche wieder sauber zu hinterlassen. Eine Reinigung könnte notfalls auch auf Kosten des Brautpaares geschehen.
  • Die Kirche kann bei Bedarf ausgeschmückt werden. Wir bitten um eine nicht übermäßige Ausschmückung, da es sich um eine Kirche und nicht um einen Festsaal handelt. Im Zweifel sollte das Thema beim Traugespräch angesprochen werden.

Gottesdienste

Dorfkirche Sonntags um 10 Uhr ist in der Alten Dorfkirche Gottesdienst. An 4 Sonntagen im Jahr findet der Gottesdienst abends um 18 Uhr statt: am 1. Sonntag im November, 1. und 4. Advent und am 1. Sonntag im Januar.

Jeweils am 1. Sonntag im Monat wird im Gottesdienst das Heilige Abendmahl gefeiert.

Taufen gehören in den Gottesdienst und werden vor der versammelten Gemeinde vollzogen. Feste Taufsonntage gibt es in unserer Gemeinde aber nicht. Sprechen Sie Ihre Terminwünsche mit Pfarrerin oder Pfarrer ab - wir kommen Ihnen soweit es möglich ist gern entgegen.


Gottesdienstablauf

Vorspiel

Adjutorum

Unser Anfang und unsere Hilfe

stehen im Namen des Herrn,

der Himmel und Erde geschaffen hat,

der Bund und Treue hält ewiglich

und der nicht fahren lässt irgendein Werk seiner Hände. Amen.

 

Begrüßung

Bekanntmachungen

Lied

Psalmgebet 

(in der Regel als Wechselgebet; die Gemeinde spricht die jeweils eingerückten Verse)

Gebet

Lied

Lesung (Die Gemeinde erhebt sich)

Glaubensbekenntnis

 In der Tradition unserer Väter und Mütter

und verbunden mit der ganzen Christenheit auf Erden

bekennen wir unseren Glauben:

Ich glaube an Gott,

den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige allgemeine christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen.

(Die Gemeinde nimmt wieder Platz)

Lied  (an dieser Stelle wird der Klingelbeutel  als Sammlung für diakonische Zwecke durch die Reihen gereicht)

Predigt

Lied 

Fürbitte (zur Fürbitte und zum Vater unser   erhebt sich die Gemeinde)

Vater unser

Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.  Amen.

Lied

Segen (Die Gemeinde erhebt sich)

Ausgang

 

 

Bei Taufgottesdiensten:

Das Glaubensbekenntnis findet dann seinen Platz im Zusammenhang mit der Taufe.

Psalmlesung

Liedvers

Einleitung

Einsetzungsworte

Gebet

Taufansprache

Lied

Glaubensbekenntnis

Tauffragen

Taufhandlung

Zuspruch

Gebet

Lesung

Lied vor der Predigt

(Der Gottesdienst folgt dann der gewohnten Form.)

 

Bei Abendmahlsgottesdiensten:

(in der Regel jeden 1. Sonntag im Monat)

Wort zum Abendmahl

Einsetzungsworte

Besinnung

Lied

Abendmahlsgebet

Einladung

Austeilung

(in der Regel als Intinctio gehalten: wenn Sie zum Abendmahl kommen, wird Ihnen die Hostie gereicht, die Sie bitte dann in den Kelch tauchen und essen).

Danksagung

Psalm oder Lied

Der Gottesdienst folgt dann der gewohnten Form.


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