Kalender
Seit 1875 ist unsere Alte Dorfkirche
- Ort des Glaubens
- Heimat
- Taufort
- Traukirche
- Ort des Abschieds
- Zuflucht
- Hoffnungsraum
- Kirche für Alle
- mit Gebeten, Liedern und Predigten erfüllt
- Konfirmationsraum
- Ort des Dankes
- Raum für Kummer
- Ort für Jubiläumshochzeiten
- und Jubiläumskonfirmationen
- Mittelpunkt
- Platz, um Lasten abzulegen
- Wegweiser
Das alles ist unsere Alte Dorfkirche seit mehr als 130 Jahren.
Das alles soll sie uns in Augustdorf für die Zukunft bleiben.
Das alles kann sie nur sein,
wenn Leben in ihr ist und Menschen sie so vielfältig nutzen.
Das alles ist nur möglich, wenn wir sie erhalten.
Wenn wir sie mit Leben füllen
und wenn wir auch die Mauern erhalten, die uns das alles bieten.
Unsere Kirche ist uns etwas wert!
Deshalb füllen wir sie mit Leben.
Deshalb wollen wir sie unterhalten.
Deshalb werden wir es uns etwas kosten lassen,
sie zu unterhalten.
Helfen Sie uns dabei.
Mit Ihrer Gabe im Opferstock am Kirchenausgang
oder mit Ihrer Unterstützung bei unserem Stiftungsfonds.
Und natürlich mit Ihren Ideen,
mit Ihrer Freude und mit Ihren Sorgen,
mit denen Sie unsere Kirche mit Leben erfüllen.
Pastor Jenin
Als die neue Ansiedlung gegründet wurde, war kirchlich zunächst der Stapelager Pfarrer Jenin zuständig. Er war nicht immer glücklich mit denen auf dem Dören: " Ich habe meine Ungesundheit dem Dören zu verdanken,... Meine Canzel ist allda der Feuerherd, da ich zwischen zwei Hausthüren stehe und dem schädlichen Zugwind bloßgestellt bin." Als es darum ging, dass die Augustdorfer eine eigene Kapelle bauen wollten, war er aber auch nicht erbaut. " Meines Erachtens ist die Erbauung einer neuen Kirche in Augustdorf vorerst wohl noch nicht so nötig, weilen die Kirche alhier zu Stapelage noch allensfalls so viel Raum hat, die Bewohner des Augustdorfs, wenn sie sich gehörig zwischen anderen Leuten vertheilen, zu fassen." Zum Weg von Augustdorf nach Stapelage hat er zu bemerken: "Der Weg von Augustdorf biß hier ist zwar etwas bergig, allein er ist doch das ganze Jahr trocken, weilen man beständig auf grünem Rasen bis hierher gehet und aufs Höchste eine starke Stunde entfernt ist."
Die Augustdorfer sahen das allerdings alles etwas anders. In einer "Unterthänigsten Bittschrift" an den Landesherrn betonen sie ihre Bitte, eine Kirche in Augustdorf zu errichten. Sie selbst wollten auch finanziell dazu beitragen. "Der Weg zur nächsten Kirche nach Stapelage beträgt eine starke Stunde, geht über Berge und durch Waldungen und ist äußerst beschwerlich." Sie schließen in ihrer Bittschrift: "Sollten sich der Erfüllung unseres sehnlichsten Wunsches zuviel Schwierigkeiten entgegensetzen, so richten wir auch an unseren theuersten Regenten die eventuelle unterthänigste Bitte, daß wir künftig nicht an die Stapelager Kirche gebunden sein mögen, sondern es uns verstattet werde, nach Lage oder Detmold zur Kirche zu gehen." (Dezember 1797)
