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Mai 2012
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Legende:

vorgemerkt
 
bestätigt
 
 
Kanzel

Seit 1875 ist unsere Alte Dorfkirche

  • Ort des Glaubens
  • Heimat
  • Taufort
  • Traukirche
  • Ort des Abschieds
  • Zuflucht
  • Hoffnungsraum
  • Kirche für Alle
  • mit Gebeten, Liedern und Predigten erfüllt
  • Konfirmationsraum
  • Ort des Dankes
  • Raum für Kummer
  • Ort für Jubiläumshochzeiten
  • und Jubiläumskonfirmationen
  • Mittelpunkt
  • Platz, um Lasten abzulegen
  • Wegweiser

Das alles ist unsere Alte Dorfkirche seit mehr als 130 Jahren.

Das alles soll sie uns in Augustdorf für die Zukunft bleiben.

Das alles kann sie nur sein,

wenn Leben in ihr ist und Menschen sie so vielfältig nutzen.

Das alles ist nur möglich, wenn wir sie erhalten.

Wenn wir sie mit Leben füllen

und wenn wir auch die Mauern erhalten, die uns das alles bieten.

Unsere Kirche ist uns etwas wert!

Deshalb füllen wir sie mit Leben.

Deshalb wollen wir sie unterhalten.

Deshalb werden wir es uns etwas kosten lassen,

sie zu unterhalten.

Helfen Sie uns dabei.

Mit Ihrer Gabe im Opferstock am Kirchenausgang

oder mit Ihrer Unterstützung bei unserem Stiftungsfonds.

Und natürlich mit Ihren Ideen,

mit Ihrer Freude und mit Ihren Sorgen,

mit denen Sie unsere Kirche mit Leben erfüllen.

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Chronik

Der Ort Augustdorf blickt auf eine relativ kurze Geschichte zurück. Offizielles Gründungsdatum ist das Jahr 1775. Die kirchlichen Angelegenheiten wurden von der Gemeinde in Stapelage aus geregelt. Der neue Ort fiel in die Parochie des Stapelager Pfarrers. Der erste Schritt in Hinblick auf die Gründung einer eigenen Kirchengemeinde in Augustdorf wurde bereits im Juli 1784 getan: Die Augustdorfer erbaten sich einen Platz, um ihre Toten in der neuen Ansiedlung beizusetzen. Auf diesem Grundstück wurde im Jahr 1800 eine Fachwerkkapelle errichtet. Das Datum der Einweihung, der 7. September 1800, gilt als das Gründungsdatum der evangelisch - reformierten Kirchengemeinde Augustdorf.

Die heutige "Alte Dorfkirche" wurde 1875 an Stelle der baufällig gewordenen Fachwerkkapelle errichtet. Für den Bau beauftragt wurde der Domänenbaurat Ferdinand Ludwig Merckel, der neben der Augustdorfer Kirche auch die Kirchbauten in Schlangen, Bega, Leopoldshöhe und Almena errichtete. Für die finanziell knappe Augustdorfer Gemeinde musste ein sparsamer Kostenrahmen ausreichen.

Innenansicht der Dorfkirche

Im  Laufe der Jahre sind viele Renovierungsarbeiten erfolgt, die der Kirche immer wieder ein neues Aussehen gegeben haben. Im Winter 1999 / 2000 wurde die Alte Dorfkirche aufwändig renoviert, um eine dem Urzustand möglichst ähnliche Innengestaltung zu erreichen. Hilfreich dazu waren alte Dokumente und die Ergebnisse der Restauratorenschule Raesfeld. In Absprache mit dem Denkmalamt sind Farbgebung, Ornamente und die umlaufenden Ornamentbande dem ermittelten Urzustand ähnlich, aber nicht identisch gestaltet worden. In vier "Sichtfenstern" ist der von der Restauratorenschule ermittelte ursprüngliche Zustand weiterhin zu sehen.

Heute ist die Alte Dorfkirche ein Schatzkästchen unter den Kirchen unserer Landeskirche. Möge sie den Menschen in Augustdorf bleiben, was sie bisher gewesen ist, ein Ort des Schutzes und der Stille, ein Ort, an dem man seine Last ablegen kann und neue Kraft gewinnt, ein Ort der Anbetung und des Dankes.

Die Chronik der Chronikevangelisch - reformierten Kirchengemeinde ("200 Jahre evangelische Kirche in Augustdorf. Soziale Wirklichkeit und diakonischer Anspruch einer lippischen Gemeinde") berichtet ausführlich über die Geschichte der Kirchengemeinde im Zeitraum von 1800 und 2000. Für Interessierte ist sie im Büro  (Pastorenweg 26) zum Preis von 10 Euro zu erwerben.

Der Einband zeigt ein Foto der 1875 erbauten "Alten Dorfkirche" und den Aufriss der Fachwerkkapelle mit Giebel- und Seitenansicht.



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