Kalender

Mai 2012
<. >. <.. >..
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01. 02. 03. 04. 05. 06.
07. 08. 09. 10. 11. 12. 13.
14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
21. 22. 23. 24. 25. 26. 27.
28. 29. 30. 31.

Legende:

vorgemerkt
 
bestätigt
 
 
Kanzel

Seit 1875 ist unsere Alte Dorfkirche

  • Ort des Glaubens
  • Heimat
  • Taufort
  • Traukirche
  • Ort des Abschieds
  • Zuflucht
  • Hoffnungsraum
  • Kirche für Alle
  • mit Gebeten, Liedern und Predigten erfüllt
  • Konfirmationsraum
  • Ort des Dankes
  • Raum für Kummer
  • Ort für Jubiläumshochzeiten
  • und Jubiläumskonfirmationen
  • Mittelpunkt
  • Platz, um Lasten abzulegen
  • Wegweiser

Das alles ist unsere Alte Dorfkirche seit mehr als 130 Jahren.

Das alles soll sie uns in Augustdorf für die Zukunft bleiben.

Das alles kann sie nur sein,

wenn Leben in ihr ist und Menschen sie so vielfältig nutzen.

Das alles ist nur möglich, wenn wir sie erhalten.

Wenn wir sie mit Leben füllen

und wenn wir auch die Mauern erhalten, die uns das alles bieten.

Unsere Kirche ist uns etwas wert!

Deshalb füllen wir sie mit Leben.

Deshalb wollen wir sie unterhalten.

Deshalb werden wir es uns etwas kosten lassen,

sie zu unterhalten.

Helfen Sie uns dabei.

Mit Ihrer Gabe im Opferstock am Kirchenausgang

oder mit Ihrer Unterstützung bei unserem Stiftungsfonds.

Und natürlich mit Ihren Ideen,

mit Ihrer Freude und mit Ihren Sorgen,

mit denen Sie unsere Kirche mit Leben erfüllen.

.

Heinrich Ernst Friedrich Voigt

Im Jahr 1817 werden die Augustdorfer mit der Bitte um eine eigene Pfarrstelle erneut im Konsistorium vorstellig. Auf der Baumannschen Stätte sollte ein Pfarrhaus gebaut werden - zwischen der Kirche und der Schule. Fürstin Pauline bewilligt im Juli 1817 die "Creierung" der neuen Pfarrstelle und bewilligt eine jährliche Zulage aus der "Landrentheycasse". Die neue Pfarrstelle wird durch den Kandidaten Voigt besetzt, der seinen Dienst in Augustdorf am 1. Oktober aufnimmt.

Voigt muss ein bewegtes Leben geführt haben. Die Chronik der Kirchengemeinde berichtet, dass Voigt nach neunjährigem Dienst nicht nur aus dem Augustdorfer Pfarramt, sondern überhaupt aus der lippischen Geistlichkeit entlassen wurde. Die "Küstermannsche Chronik" überliefert einen mündlichen Bericht in dem es unter anderem heißt: "Um auszukommen, mußte er gleich seinen Nachbarn selbst mit angreifen, um seinen mittelmäßigen Ländereien das zu seinem Unterhalt nötige abzugewinnen. Allerdings verbauerte er hierdurch, und sein Tichten und Trachten war zu sehr irdisch; er kam, indem er sich seinen Kolonisten völlig gleichstellte, in ihr Tun und Treiben zu sehr hinein. ... Zu seinem Unglücke aber fing er das Spielen und Nachtschwärmen an. Einst kam er morgens erst gegen zehn Uhr erst aus einer Spielgesellschaft ....nach hause und bestieg sofort die Kanzel... Voigt aber wurde des Dienstes entlassen  und wanderte nach Amerika aus."



.